Vorläufige FEED-Studie für die Solar-Methanol-Anlage SM1 in Port Augusta, Australien
Mit Unterstützung des deutsch-australischen Förderprogramms HyGATE (Hydrogen Innovation and Technology Incubator) hatte das Solar Methanol Consortium den Bau einer Solar-Methanol-Anlage (SM1) geplant, die etwa 7.500 Tonnen Methanol mithilfe von Solarenergie produzieren sollte. Das Projekt sollte einen 10-MW-Elektrolyseur nutzen und rund 16.000 Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Der erzeugte Treibstoff sollte als E-Fuel in der Schifffahrt verwendet und auf weiteren Märkten für erneuerbare Energien verkauft werden. Fichtner hatte Ingenieursleistungen für die Pre-FEED-Studie erbracht.
Fichtner-Leistungen
- Klärung offener konzeptioneller Fragen, um einen (konzeptionellen) Design-Freeze zu erreichen
- Definition des Projektumfangs, um mit der FEED beginnen zu können
- Entwicklung einer Strategie zur Projektdurchführung
- Erstellung einer Kostenabschätzung der Klasse 4 gemäß AACE und eines Projektzeitplans
- Identifizierung von Projektrisiken
- Unterstützung bei der Genehmigungserteilung
Technische Daten
- 7.500 t/Jahr grünes Methanol
- 10-MW-PEM-Elektrolyseur
- CSP-Anlage mit einer Nennleistung von 30 MWe unter Verwendung von geschmolzenem Salz als Wärmequelle




